Die Geschichte der Brüderbewegung reicht bis in die erweckliche Zeit im 19. Jahrhundert zurück. So bekannte Brüder wie John Nelson Darby (1800-1882),  Georg Müller (1805-1898), Julius Anton von Poseck (1816-1896), Carl Brockhaus (1822-1899) um nur einige zu nennen, wirkten hier aktiv beim Bau mit. Vom Mutterland der großen Erweckungsbewegung breitete sich die Bewegung nach Zentraleuropa und Amerika bis in über 100 weitere Länder aus. Als zentraler Punkt stand das Brotbrechen von Anfang an im Mittelpunkt des Gemeindelebens. In dieser 1. Stunde, die viele Gemeinden noch heute jeden Sonntag feiern, erinnert man sich durch Gebet, Lieder und Lesung des Werkes des Herrn Jesus Christus, welches er  bedingungslos für die sündigen Menschen auf sich nahm. Die Leitung in dieser Anbetungszeit wurde dabei schon von Beginn an der Führung durch den Heiligen Geist überlassen.  Die Gemeindeleitung orientiert sich  am neutestamentlichen Verständnis der Bibel.  Man vertritt das allgemeine Priestertum und bedarf damit keinem besonderen Mittler (Pastor). Der einzige Mittler  welchem jeder Mensch bedarf, ist der Herr Jesus Christus. Die Leitung der Ortsgemeinde obliegt dabei, wie der Name Brüdergemeinde schon vermuten lässt, ausschließlich den Brüdern der Versammlung. Man möchte ganz bewusst Gemeinde nach dem Vorbild des Neuen Testaments leben.  Die als sehr wortgetreue Bibelübersetzung bekannte Elberfelder Bibel ist ein Produkt der Brüderbewegung und auch heute noch die am stärksten verwendete Übersetzung. Ebenfalls sind viele Verlage und Missionsgesellschaften sowie diakonische Einrichtungen aus den Reihen der Brüderbewegung hervorgegangen. Man betreibt eine aktive Kinder und Jugendarbeit, unterhält Freizeit- und Erholungsheime und hilft weiterhin auf Basis ehrenamtlicher Mitarbeiter in den Christlichen Bücherstuben, das gute Wort des Herrn Jesus Christus noch möglichst vielen Menschen nahe zu bringen.

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